Familienforschung-Freisewinkel

Freisewinkel, Fresewinkel, Friesewinkel, Frieswinkel: Namen mit märkisch-bergischen Wurzeln

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Herzlich Willkommen

Wir begrüßen Sie auf unserer Homepage, die bis heute mal aufgerufen wurde.

Familienforschung-Freisewinkel ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Familienforscher, das keinerlei wirtschaftliche Interessen verfolgt. Ziel des Projekts ist es, die Familie Freisewinkel von den Anfängen bis in die Gegenwart möglichst vollständig zu dokumentieren. Der Internet-Präsenz mit eigener Domain ging 2009 online, seitdem meldeten sich Freisewinkel-Nachkommen aus Deutschland, den USA, Kanada, England, Belgien, den Niederlanden und Österreich bei uns. Ohne die Homepage wäre das Projekt vermutlich niemals mit diesen Nachkommen in Kontakt gekommen und hätte deshalb viele Familienzweige nicht dokumentieren können.

Das Projekt

1981 begann Christian F. Seidler (geb. 1956) mit seinen ersten Arbeiten zur Familienforschung-Freisewinkel. Zuvor existierte als einzige Publikation die sechsseitige, hektografierte "Geschichte meiner Familie" (1) des Heimatforschers Paul Freisewinkel (1900-1979). Von ihm stammte auch eine inzwischen nicht mehr auffindbare Verkartung der Kirchenbücher der Ev. Kirchengemeinde Hattingen, die zu Beginn der Recherchen eine große Hilfe war. Im Deutschen Geschlechterbuch, dem wichtigsten genealogischen Handbuch mit den Stammlisten nichtadeliger Familien, wird der Name Freisewinkel nicht erwähnt, obwohl dessen historische Wurzeln bis zur ersten urkundlichen Erwähnung in Sprockhövel im Jahr 1486 zurückreichen. Im Laufe der Jahrhunderte bildeten sich für die uralte märkisch-bergische Familie die Namensformen Freisewinkel, Fresewinkel, Friesewinkel  und Frieswinkel heraus. Klicken Sie auf den jeweiligen Namen, um sich Karten mit dessen heutiger absoluten geographischen Verteilung in Deutschland anzusehen. (2) Die Namensform Frieswinkel ist aktuell nicht mehr festzustellen.

Das Team

Familienforschung-Freisewinkel wird als offene Projektarbeit betrieben, an dem sich bis jetzt fast 30 Familienforscher beteiligt haben. Gesteuert wird das Projekt von einem Kernteam, bestehend aus Dr. Brigitte Friedrich, Peter Kuhweide und dem Gründer.

Brigitte und der Gründer haben nicht nur den Urururgroßvater Peter Caspar Rudolph Freisewinkel (1788-1852) gemeinsam, sie verbindet auch eine lange Zusammenarbeit. Immer wieder bereichern Brigittes Datenbankrecherchen und ihre Archivarbeit vor Ort die Familienforschung-Freisewinkel. Ohne Brigitte wäre das Projekt im heutigen Umfang undenkbar! Da ihre Forschungen weit über die Freisewinkels hinausgehen, darf an dieser Stelle der Hinweis auf ihre Veröffentlichung der Genealogie der Familien Friedrich-Schubert nicht fehlen.

Peter gehört dem Team seit Anfang 2013 an. Seine Themen sind hier vor allem Dialektologie, Namenforschung und Reginalgeschichte des märkisch-bergischen Raumes. Peter ist Mitautor der beiden Aufsätze zur Geschichte des Namens und des Kottens Freisewinkel. Außerdem hat er die fast drei Jahre dauernde Arbeit an der Quellendition der Sprockhöveler Markenprotokolle großartig unterstützt. Zu nennen sind dabei vor allem seine akribische Mitarbeit bei der Transkription, seine Beiträge zur Entstehung der Markengenossenschaft, seine Recherchen zur Lokalisierung der Markengrundstücke und seine von ihm verfasste Kurzbiographie der Schultenfamilie Trinthammer, Mahler, Levringhaus,  die jahrhundertelang auch einen der Scheren der Markengenossenschaft stellte. Zugleich hat Peter die Manuskripte der Quellenedition immer wieder kritisch hinterfragt; seine ungezählten Verbesserungvorschläge sind wesentlicher Bestandteil der endgültigen Fassung.

Die Datenbank

Die Anfänge der Online-Datenbank gehen auf die Suche nach den Vorfahren der Alwine Freisewinkel (1864-1942) zurück. Sie war die Urgroßmutter des Projektgründers und stammte aus Hattingen. Gleich zu Beginn der Recherchen ergaben sich eine Reihe von Unklarheiten, die nur durch die Aufzeichnung aller Namensträger und der verschwägerten Familien beseitigt werden konnten. Im Laufe der Zeit wurde die Familienforschung Freisewinkel immer weiter ausgedehnt. Mehr oder weniger auf Geratewohl wurden zunächst die Kirchenbücher der Nachbargemeinden gesichtet. Ab Ende der 1990er Jahre standen mit dem Aufkommen der genealogische Datenbanken im Internet auf einmal mehr und mehr konkrete Hinweise auf Familienangehörige nicht nur in Deutschland sondern in der ganzen Welt zur Verfügung. Das Projekt prüft diese Sekundärquellen sorgfältig und greift im Idealfall immer auf die Originalquellen zurück, bevor solche Informationen in die eigene Datenbank übernommen werden. Die mehr als 2.500 eigenen Datensätze betreffen nicht nur Namensträger, sondern auch die Familien, in die Freisewinkel-Töchter einheiraten. Deren Kinder und Kindeskinder sind genauso Freisewinkel-Nachkommen, auch wenn sie selbst den Namen nicht mehr tragen.

Wenn Sie in der Online-Datenbank Ihre Freisewinkel-Vorfahren nicht auf Anhieb entdecken, melden Sie sich bitte unbedingt trotzdem! Das Projekt lebt wesentlich vom aktiven Informationsaustausch seiner Nutzer! Mit Ihren Fragen und Informationen können Sie wichtige Beiträge zur Vervollständigung der Freisewinkel-Genealogie leisten. Durch einen Klick auf den Link Kontakt öffnet sich Ihr Email-Client, den Sie natürlich auch für Ihre Fehlermeldungen an uns benutzen können.

Die Veröffentlichungen

Aufsätze zur Familiengeschichte ergänzen die Informationen aus der Datenbank. In diesen Beiträgen werden - zumeist personenübergreifend - familiäre Umstände vor dem regionalgeschichtlichem Hintergrund behandelt.  Die Zusammenhänge zwischen den Lebensumständen unserer Vorfahren und der märkischen Wirtschafts- und Politikgeschichte werden so für uns heutige Leser leichter verständlich.  

 

Christian F. Seidler, zuletzt aktualisiert August 2016

 

Quellen:

(1) Paul Freisewinkel: Meine Vorfahren. Bd. 1 Veröffentlichungen und Niederschriften zur Heimatgeschichte. Stadtarchiv Hattingen 1981. S. 11-15

(2) www.myheritage.de

 

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Admin

www.Familienforschung-Freisewinkel.de

© Christian F. Seidler