Familienforschung-Freisewinkel

Freisewinkel, Fresewinkel, Friesewinkel: Namen mit märkisch-bergischen Wurzeln

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Freisewinkel am Vogel

Im Märkischen Jahrbuch für Geschichte, Band 118, erscheint Ende Januar 2019 der Aufsatz Freisewinkel am Vogel - neben dem Kotten Freisewinkel spätestens seit 1733 weitere Wohnstätte der Familie. Dabei handelt es sich um eine vollständig überarbeitete und erweiterte Neufassung der Online-Veröffentlichung aus dem Jahr 2015. Damalige Kernthemen waren Dietrich Johann Freisewinkel am Vogel d.Ä. (1681-1741), die Verortung des Kotten Am Vogel und der Wechsel des Familiennamens. Seitdem haben sich bei den weiteren Recherchen neue wichtige Aspekte ergeben, die in der Neufassung im Sinne einer Bestandsaufnahme erstmals zusammenhängend dargestellt werden:

1. Der Wechsel des Familienberufs. Arbeiteten die meisten männlichen Nachkommen anfangs noch als Schmiede, so ergriffen immer mehr junge Männer der Familie Vogel den Beruf des Bergmanns oder Steinhauers. Letzterer war im 19. Jahrhundert der am häufigsten ausgeübte Familienberuf. Ende des Jahrhunderts besaßen Familienangehörige drei Steinbrüche: in Obersprockhövel: die Steinbrüche auf dem Sirrenberg und im Löhen, in Niedersprockhövel den Steinbruch am Fänken.

 2. Die rasche Ausbreitung der Familie Vogel. Seit 2015 konnten zahlreiche weitere Nachkommen dieses Familienzweiges und neue heiratsbedingte Beziehungen mit anderen alteingesessenen Sprockhöveler Familien nachgewiesen werden.

 

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© Christian F. Seidler