Familienforschung-Freisewinkel

Freisewinkel, Fresewinkel, Friesewinkel: Namen mit märkisch-bergischen Wurzeln

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Aktuelles

26.02.2024  Reinhard Michalak, der das Projekt Familienforschung-Freisewinkel seit vielen Jahren immer wieder mit eigenen Forschungsergebnissen unterstützt, hat gerade eine sehr bemerkenswerte Entdeckung gemacht: Laut Sterbeurkunde 2031/1905 des StA Bochum starb "Ottilie Friesewinkel, geb. Tenten, Ehefrau des Lokomotivführers Erst Albert Friesewinkel"  am 3. November 1905 in ihrer Wohnung Bochum, Kronenstraße 41. In der Sterbeurkunde für den Ehemann (StA Bochum-Mitte 373/1928) heißt es über den Verstorbenen "Lokomotivführer außer Dienst Ernst Albert Friesewinkel, verstorben den 24. Febraur 1928, wohnhaft in Bochum Kronenstraße 41, verheiratet mit der hier wohnenden Ottilie geb. Tenten". Diese Formulierung zusammen mit den Einträgen im Eintrag im Bochumer Adressbuch 1928/29 für "Ottilie Friesewinkel, Wwe, Kronenstraße 41" und "Erich Friesewinkel, Bürogehilfe, Kronentraße 41" führte zu der Annahme, dass Otttilie nach ihrem Ehemann verstarb und 1928/29 mit dem am 14.September 1907 geborenen jüngsten Sohn Erich in einem Haus wohnte. Gestützt wurde diese Annahme auch durch den Randvermerk in der Sterbeurkunde für Ernst Albert Friesewinkel, wonach dieser "5 Kinder davon 1 minderjährig" hinterließ. Es gab keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass Ottilie Friesewinkel, geb. Tenten, nach ihrem Mann, also nach dem 24. Februar 1928 verstarb, auch wenn sich ihre Sterbeurkunde nicht finden ließ. Nach der nun von Herrn Michalak entdeckten Sterbeurkunde aus 1905 stellt sich die Frage, wann Ottilie Friesewinkel, geb. Trenten tatsächlich starb. Sollte es sich um eine fehlerhafte Beurkundung (1905 oder 1928) handeln, oder sollte Erst Albert Friesewinkel in zweite Ehe mit einer Frau gleichen Namens verheiratet gewesen sein? Am ehesten wird die Geburtsurkunde für den Sohn Erich Friesewinkel Auskunft geben. Da diese Urkunde bislang nicht vorlag, wurde sie jetzt beim Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe angefordert. Sobald der Sachverhalt geklärt ist, wird die Lösung hier präsentiert.  

09.11.2023 Das Projekt Familienforschung-Freisewinkel dankt allen Schülern, die sich bei der Hattinger Stolpersteinputzaktion 2023 engagiert haben, um die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten. Die Schüler und Schülerinnen der Gesamtschule Hattingen erinnerten am 85. Jahrestag der Reichsprogromnacht vor dem Haus Fritz-Ebert-Ring 37 erstmals auch an Wilhelm Freisewinkel, der 1941 von den Nazis wegen seiner Erkrankung umgebracht wurde. Bei dieser würdevollen Aktion stellten die Schüler die Kurzbiografie des Opfers vor, putzten den Stolperstein und legten eine Rose nieder. Fotos Der Hattinger Stadtarchivar Thomas Weiß und Christian F. Seidler (Pate des Stolpersteins) appellierten mit ausdrücklichem Verweis auf das aktuelle Zeitgeschehen: "Nie wieder dürfen Menschen wegen ihrer ethnischen Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer Religion oder Weltanschauung, aufgrund einer Behinderung, ihres Alters oder ihrer sexuellen Identität diskriminiert, verfolgt oder gar umgebracht werden." 

10.07.2023 Der Bergische Verlag Remscheid hat heute darüber informiert, dass Band 121 des Märkischen Jahrbuchs für Geschichte ab 02.08.2023 ausgeliefert wird. Die Veröffentlichung war ursprünglich für Anfang 2022 geplant, verzögerte sich jedoch aus unterschiedlichen Gründen mehrfach. Das Buch enthält den Beitrag <Erwin Freisewinkel (1900-1986) - ehemaliger Staatsanwalt und Oberbergrat in Herbede>, dessen Autoren Peter Kuhweide und Christian F. Seidler sich sehr darüber freuen, dass ihr Aufsatz nun doch noch in gedruckter Form erscheint. 

26.05.2023 Der neue Aufsatz  Der Rechtsstreit des Heinrich Jürgen Teckenberg gen. Schierhölter (1794-1871) ist nach zweimonatiger Verzögerung endlich online. Der Gedanke, die sich aus dem Erbrecht in der Grafschaft Mark und dem PrALR ergebenden Sachverhalte vorab von Rechtshistorikern überprüfen zu lassen, ließ sich nicht verwirklichen. Die Veröffentlichung des Aufsatzes erfolgt deshalb ohne diese unbedingt wünschenswerte Expertise, aber mit der Hoffnung, unter den Lesern vielleicht einen Experten anzusprechen, der die Schilderung des Rechtsstreits kritisch kommentiert.

02.05.2023 Die Stadt Hattingen überreichte heute in einer kleinen Feierstunde die Heimat-Preise 2022. Der 1. Preis ging an den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), Ortsgruppe Hattingen. Der ADFC hat sich mit seinen Projekten und Initiativen zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur, wie zum Beispiel Themenrouten, beworben.  Auf Platz 2 landete „Ein Kick für Hattingen – Initiative für Bürgerschaftliches Engagement", die sich unter anderem mit Gesprächskreisen und Videoreihen dafür einsetzt, Seniorinnen und Senioren zu gesellschaftlichen, politischen und persönlichen Themen zusammen und ins Gespräch zu bringen. Christian F. Seidler erhielt für das von ihm 2009 ins Leben gerufene Projekt Familienforschung–Freisewinkel und vor allem für seine Aufsätze über Hattinger zur Zeit des Nationalsozialismus den 3. Preis. Der Heimat-Preis ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, mit der die Landesregierung herausragendes Engagement in den Kreisen, Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens in den Fokus der Öffentlichkeit.rückt.
Stadtverwaltung Hattingen News 03.05.2023   WAZ vom 05.05.2023   IMAGE Hattingen Juni 2023

11.03.2023 Unsere Datenbank Familienforschung-Freisewinkel bei GEDBAS wurde zum 200.000 mal aufgerufen. Wer hätte das erwartet, als wir die Datenbank im Februar 2016 vom eigenen Server auf das Portal des Vereins für Computergenealogie in Deutschland e.V. migrierten?

04.03.2023 Als nächste Veröffentlichung ist ein Aufsatz über den Rechtstreit des Heinrich Jürgen Teckenberg gen. Schierhölter vorgesehen, in dem dieser gegen seinen Vater, seine Geschwister und Schwäger (darunter Johann Peter und Peter Caspar Rudolph Freisewinkel) wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei der Regelung des Nachlasses seiner verstorbenen Mutter und der Vermögensübertragung seines Vaters klagte. Das Verfahren fand 1849 vor dem Königlichen Kreisgericht in Bochum statt, die zugrundeliegenden Sachverhalte reichen jedoch bis ins Jahr 1820 zurück. Die sich über Jahrzehnte hinziehende Auseinandersetzung führte offensichtlich zur dauerhaften Zerrüttung des Verhältnis zwischen Vater und Sohn.  

18.02.2023 Bei Pflege- und Wartungsarbeiten dieses Internet-Auftritts wurden nicht mehr gültige Links auf Web-Seiten anderer Anbieter entfernt. Wichtige Artikel Dritter zur Familienforschung-Freisewinkel können auch weiterhin online abgerufen werden. Sie sind als .pdf Dateien auf unserem Server gespeichert.

10.02.2023 Dr. Brigitte Friedrich und Christian F. Seidler haben ihren Aufsatz über die Geschichte des Kotten Freisewinkel an der Friedensstraße in Hattingen-Welper veröffentlicht. Wilhelm Carl Rudolph Freisewinkel (1824-1900) erwarb den Kotten, dessen Vorläufer schon im Schatzbuch der Mark (1486) und in der Steuermatrikel Blankenstein (1682) genannt werden, im Jahr 1848 bei einer Zwangsversteigerung. Der Kotten Freisewinkel wurde 2016 wegen Baufälligkeit abgerissen. Auf dem Grundstück, das heute immer noch im Familienbesitz ist, wurden 2019 drei neue Einfamilienhäuser errichtet. Grund genug, die Historie des Kottens zu recherchieren und aufzuzeichnen.

25.01.2023 Der Stolperstein für Wilhelm Freisewinkel und die übrigen fünf Stolpersteine, die Gunter Demnig im Dezember vergessen hatte, konnten endlich verlegt werden. Vielen Dank an Andre Bütow vom Bauhof der Stadt Hattingen, der die Stolperstein-Verlegung schon im Dezember 2022 sehr professionell vorbereitet und begleitet hatte. Ein herzlicher Dank geht auch an alle, die an der Realisierung der vierten Verlegeaktion in Hattingen beharrlich, konstruktiv und geduldig mitgearbeitet haben. So halten wir die Erinnerung an die Opfer wach!
Liste der Stolpersteine in Hattingen   SECHS NEUE STOLPERSTEINE FÜR HATTINGEN | RuhrkanalNEWS®

21.01.2023 Das erste Update der Freisewinkel-Datenbank in diesem Jahr ist online. Es enthält über 100 Ergänzungen.

14.12.2022 Christian F. Seidler erhält für sein Projekt Familienforschung-Freisewinkel den diesjährigen Heimatpreis der Stadt Hattingen. Neben zwei ortsansässigen Institutionen ist der Düsseldorfer als dritter Preisträger ausgewählt worden. Konkreter Anlass für die Auszeichnung sind die jüngsten Veröffentlichungen über das Euthanasieopfer Wilhem Freisewinkel und den NS-Staatsanwalt Erwin Freisewinkel. Das in dieser Form einzigartige Projekt Familienforschung-Freisewinkel verbindet Genealogie, Regional- und Zeitgeschichte. Es behandelt außerdem immer wieder thematische "Spin-Offs" wie die Transkriptionen der Markenprotokolle und der Noelleschen Chronik oder die Onomastik des uralten Wohnstättennamens und sein Vorkommen in der Literatur. Die Preisverleihung wird Ende April 2023 im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Hattinger Rathaus erfolgen.

02.12.2022 Am Mittag sollte der Künstler Gunter Demnig die sechs Stolpersteine in Hattingen verlegen. Da Demnig die quadratischen Messingtafeln  für die Hattinger Verlegungen in seinem Atelier vergessen hatte, konnte er nur symbolisch Basaltsteine als Platzhalter einsetzen. Der  städtische Bauhof wird die Messingtafeln in Kürze verlegen. Dessen ungeachtet waren die kurze Zeremonien, in denen an das Schicksal der Opfer noch einmal erinnert wurde, sehr würdevoll und erfüllte die Anwesenden mit der Genugtuung, dass die Opfer nicht vergessen sind.

30.11.2022 Heute Abend fand die Gedenkstunde als Einführung zur diesjährigen Verlegung von sechs Stolpersteinen in Hattingen statt. Im großen Sitzungssaal des Rathauses stellte Stadtarchivar Thomas Weiß  die Lebensläufe der Opfer den ca. 50 Besuchern vor. Christian F. Seidler fand 2009 die ersten Hinweise auf Wilhelm Freisewinkel als Euthanasie-Opfer. Seit 2020 hat er umfangreiche Recherchen durchgeführt und die Ergebnisse jetzt in dem Aufsatz Wilhelm Freisewinkel (1910-1941) Opfer der Krankenmorde in der Zeit des Nationalsozialismus veröffentlicht. Außerdem hat er die Patenschaft für den Stolperstein übernommen, der an Wilhelm Freisewinkel erinnern wird.

28.09.2022 Christian F. Seidler bewirbt sich mit zwei Aufsätzen über Hattinger zur Zeit des Nationalsozialismus um den Heimat-Preis der Stadt Hattingen 2022. Der Heimatpreis ist eine Initiative der Landesregierung NRW, die die Mittel für die Förderung von ehrenamtlichem Engagement und innovativen, nachahmenswerten Projekten zum Thema "Heimat" in Kreisen, Städten und Gemeinden zur Verfügung stellt. Der Begriff Heimat verweist zumeist auf eine Beziehung zwischen Mensch und Raum. Neben den engen Zusammenhängen zwischen Familien-, Orts- und Regionalgeschichte stellt das Projekt Familienforschung-Freisewinkel in seinen Veröffentlichungen auch die kulturellen Einflüsse dar, die von dieser Familie ausgingen.

01.08.2022 Der Aufsatz "Die Prozesse gegen Andreas Dilchert" steht ab sofort auch zum Download als eBook zur Verfügung. Weitere Infos unter Veröffentlichungen.

26.02.2022 Die Datenbank Familienforschung-Freisewinkel bei GEBAS hat inzwischen über 150.000 Seitenaufrufe zu verzeichnen.  Durch die Meta-Abfragen, bei denen alle bei GEDBAS eingestellten Datenbanken gleichzeitig abgefragt werden, erhalten die Nutzer nicht nur sämtliche zu einer bestimmten Person oder Familie vorhandenen Datensätze, sondern sehen zugleich auch deren Einsender.So lassen sich die eigenen Forschungsergebnisse mit denen anderer Genealogen vergleichen, synchronisieren und ggf. gemeinsam weiter vorantreiben. GEDBAS ist deshalb für die Familienforschung-Freisewinkel von unschätzbarem Wert.  

23.12.2021 Das heutige Datenbank-Update ist das letzte für dieses Jahr. Es wurde wie üblich vorab der Plausibilitätsprüfung mit dem von Dirk Böttcher (Ahnenblatt.de) entwickelten Algorithmus unterzogen und enthält  fast 3.400 Freisewinkel-Nachkommen.

08.12.2021 Sicherheit im Internet gewinnt immer mehr an Bedeutung, deshalb ist auch unsere Homepage ab heute mit Hyper Text Transfer Protocol Secure (https) verschlüsselt. Das Schloss-Symbol in der Adresszeile Ihres Browsers weist darauf hin.

01.11.2021 Das LVR-Institut für Landeskunde Regionalgeschichte behandelt auf seiner Website den Kotten Freisewinkel in Sprockhövel. Die Autorin des Beitrags Charlotte Rein, die beim LVR u.a. auch die Herkunft und Bedeutung von rheinischen Orts- und Gewässernamen untersucht , bezieht sich gleich mehrfach auf zwei Aufsätze von Peter Kuhweide und Christian F. Seidler. Für die beiden Autoren ist diese Referenzierung  eine Anerkennung ihrer Forschungsergebnisse zur Hof- und Namensgeschichte Freisewinkel.   

 02.08.2021 Der Provider für den bisherigen Webcounter auf der Intro-Seite hat seinen Dienst eingestellt. Das Script für den Counter auf der Startseite wurde deshalb ersatzlos entfernt.

30.04.2021 Christian F. Seidler hat seinen neuen Aufsatz veröffentlicht. "Die Prozesse gegen Andreas Dilchert" stehen ab sofort zum Downlaod bereit.

12.03.2021 Vor einigen Monaten entdeckte Christian F. Seidler bei den Recherchen zur Neufassung der Biographie über Karl Tilgert die Gerichtsakten der Prozesse aus den 1830er Jahren gegen dessen Großvater im Hessischen Staatsarchiv Marburg. Unter dem vorläufigen Titel  "Die Prozesse gegen Andreas Dilchert vor dem Ober-Appellations-Gericht Kassel " soll in Kürze Seidlers Aufsatz über den hessischen Kleinbauern erscheinen, dessen Leben außer Kontrolle geriet und tragisch endete. 

01.02.2021 Im Januar kam Band 120 des Märkischen Jahrbuch für Geschichte heraus, der den Aufsatz über Wilhelm Sombart enthält.

30.12.2020 Das Projekt Familienforschung-Freisewinkel wünscht allen Besuchern dieser Website Glück, Gesundheit und Gottes Segen für das Neue Jahr.
Wir beenden das alte Jahr mit dem schon traditionellen Datenbank-Update, auch wenn 2020 der Schwerpunkt der genealogischen Arbeit nicht auf Breitenforschung, sondern auf sechs thematisch sehr unterschiedlichen Veröffentlichungen lag, von denen die letzte nächsten Monat erscheinen soll. 

10.12.2020 Christian F. Seidler hat bis jetzt vier literarische Figuren namens Freisewinkel entdeckt. In seinem Essay Freisewinkel - ein Name für Geschichten stellt er sie vor und geht zugleich der Frage Zufall oder Bedeutung nach.

24.11.2020 Das neueste Update der Datenbank enthält neben einigen Detailergänzungen nun auch die Abstammung des Uffz. Karl Freisewinkel (*1913), der 1940 beim Absturz einer Ju 88 bei Weilheim an der Teck ums Leben kam. Geklärt ist auch, dass Gerd Freisewinkel, der 1938 geborene Sohn von Ernst Freisewinkel und Ida Striebeck ist. (Die Seiten <Personenidentifizierung> und <Suchliste> unter dem Menüpunkt <Datenbank> wurden entsprechend aktualisiert.)

03.09.2020 Neueste Entdeckung: Der deutsche Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller und Drehbuchautor Alexander Kluge ersann die fiktive Figur des Horst Freisewinkel. In dem Entwurf für einen Film unter dem Titel "Drei Frauen - Mitten im Sumpf - Hunger nach Sinn" schildert Kluge Freisewinkel als Gewerkschafter, der eigentlich einen schweren Betriebsunfall eines italienischen Leiharbeiters aufklären will, statt dessen aber ein Verhältnis mit Monika Willuch, der mehrfach verheirateten und geschiedenen Pächterin der Leiharbeitsfirma beginnt. Der Drehbuchentwurf erschien 1973 in einem Band mit drei unveröffentlichten Filmentwürfen unter dem Titel "Gelegenheitsarbeit einer Slavin: Zur realistischen Methode" bei der Edition Suhrkamp.  

26.06.2020 Nachdem in diesem Jahr der Aufsatz über die Schleiferfamilie Nippus im Märkischen Jahrbuch für Geschichte erschienen ist, wird Christian F. Seidler dort  Anfang nächsten Jahres den Aufsatz "Wilhelm Sombart - ein  bewegtes Leben von der Ruhr bis an den Missouri River" veröffentlichen. Wilhelm Sombart (1796-1881) war der uneheliche Sohn von Johann Wilhelm Sombart, Herr auf Haus Bruch, und seiner Haushälterin Helena Catharina Nippus. Er machte das Abitur in Dortmund, studierte Ingenieurwissenschaften in Berlin und kämpfte als Freiwilliger Jäger unter Marschall Blücher bei Ligny gegen Napoleon. Nach dem Ende Befreiungskriege wurde er preußischer Wegebaukondukteur zunächst im Regierungsbezirk Arnsberg, später in Aachen. Er schied 1825 aus dem Dienst, betrieb dann ein Gasthaus in Siegburg und wanderte 1837 im Alter von fast 41 Jahren mit seiner Familie nach Boonville, Missouri, aus. Dort starb er hochangesehen 1881 und hinterließ eine große Familie, die vier Generationen lang die von Siedlern gegründete Kleinstadt im Mittleren Westen der USA mit prägte. 

22.04.2020 Wilhelm Freisewinkel wurde 1941 Opfer der NS-Euthanasie, weil er an den Folgen einer schweren Gehirnentzündung litt. Sein trauriges Schicksal wird in einer detaillierten, sehr persönlichen Biografie geschildert, die deren Autor Christian F. Seidler vorerst nur Angehörigen zugänglich macht. Momentan ist auch noch ungewiss, ob die Verlegung eines Stolpersteins im Rahmen der vom Stadtarchiv Hattungen geplanten dritten Aktion mit dem Künstler Gunter Demnig stattfinden kann. Kommt es dazu, ist die Veröffentlichung einer für die Allgemeinheit bestimmten Fassung der Biografie über Wilhelm Freisewinkel in de Reihe Stolpersteine für Hattingen vorgesehen.

13.04.2020 Mehr als zehn Jahre hat Christian F. Seidler  zu Karl Julius Freisewinkel (1890-1947) geforscht, bis er jetzt das Lebensbild des kaiserlichen Seesoldaten und späteren Plantagenbesitzers veröffentlichen konnte. Karl Julius geriet schon im August 1914 in japanische Kriegsgefangenschaft  und wanderte nach seiner Entlassung im Dezember 1919 nach Niederländisch-Indien aus. Dort gründete eine Familie und erlebte glückliche Jahre. Doch 1941 wurde Karl Julius erneut gefangen genommen. Als Deutscher wurde er interniert und nach Indien verbracht. Bei seiner Rückkehr 1947 war seine Welt endgültig zerbrochen. - Der Autor verbindet die von Sylvia de Wolf-Karssen geschilderten Familienerinnerungen an Karl Julius (ihr Großvater mütterlichereits) mit zahlreichen Informationen aus historischen Quellen zu einer vielschichtigen Biografie, die ab sofort zum Download bereitsteht.

01.04.2020 In der gestrigen Ausgabe der WAZ erschien ein Artikel über Band 119 des Märkischen Jahrbuchs für Geschichte unter dem Titel Der Messerschleifer vom Paasbach, der sich auf den Aufsatz von Peter Kuhweide und Christian F. Seidler zur Schleiferfamilie Nippus bezieht.

01.02.2020 Soeben ist der 119. Band des Märkischen Jahrbuchs für Geschichte erschienen, in dem Peter Kuhweide und Christian F. Seidler ihren Aufsatz "Die Schleiferfamilie Nippus in Sprockhövel" veröffentlichen.

25.01.2020 Christian F. Seidler hat heute seinen Aufsatz Die Figur des Karl Ludwig Freisewinkel in der Erzählung "Fundsachen" von Martin Gregor-Dellin online gestellt, nachdem er kurz zuvor zufällig auf dieses literarische Schachtelspiel gestoßen ist.

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